| Wie Abhängigkeit entsteht Die meisten Raucher sind sich längst darüber bewusst: Sie sind nicht nur körperlich, sondern auch psychisch abhängig. Das macht die Entwöhnung so schwierig. Schuld ist das Nikotin. An winzige Teerteilchen im Rauch gebunden, wird es über Ihre Lunge vom Körper aufgenommen. Von dort gelangt es rasch in Ihre Blutbahn und erreicht in wenigen Sekunden Ihr Gehirn, wo Nikotin die Freisetzung des Nervenbotenstoffes Dopamin anregt. Dieser löst Belohnungsgefühle von Wohlbehagen bis Hochstimmung aus und ist für Ihren genannten "Rauchgenuss" verantwortlich. Ebenso wird Noradrenalin freigesetzt, das ebenfalls stimulierend auf Sie wirkt. Da Ihr Rauchen außerdem meist an bestimmte Situationen gekoppelt ist, wie Geselligkeit, Kaffeetrinken und Pausen, aber auch an Stresssituationen, findet eine Konditionierung Ihres Gehirns statt. Bei für Sie individuellen und bestimmten Schlüsselreizen greifen Sie dadurch automatisch zur Zigarette. | ![]() |
![]() | Entzugserscheinungen Bei starken Rauchern klingt die Wirkung schon nach ca. 20 bis 30 Minuten wieder ab, der Drang nach einer neuen Zigarette entsteht. Gibt er diesem Drang nicht nach, treten die typischen Entzugserscheinungen auf. Je nach Abhängigkeitsgrad dauern sie einige Tage bis Wochen. Das Verlangen nach einer Zigarette und das gesteigerte Hungergefühl können bis zu einem halbem Jahr oder länger anhalten. |
| Gründe für Rückfälle Das Scheitern eines Entwöhnungsversuchs kann viele Gründe haben, körperliche Entzugserscheinungen sind nur einer davon. Sie können mit Hilfe der Naturheilkunde schnell gemildert werden. Schwieriger ist es, mit der Gewohnheit zu brechen, also in Schlüsselreiz-Situationen nicht zur Zigarette zu greifen. Dazu ist ein fester Wille nötig, unterstützt durch ein gezieltes Mental-Training - das wingwave-Coaching. |

